‘The Female Landscape: Rethinking the Body through the Photographic Image and Beyond’

2022 VBKÖ, Vienna  AT
Foto Wien - group exhibition 
curated by Paula Marschalek & Alexandra Steinacker  C/20


Within the exhibition “The Female Landscape: Rethinking the Body through the Photographic Image and Beyond”, the female body as landscape is investigated through a feminist lens, exploring the various factettes and intermedial states of being a woman.
How we define what nature is today is pulled into question. The body is constantly interacting with its environment, being formed and defined by external factors such as those determined by society. As bodies are defined by their environments, in this way the environments are also defined by bodies. The body morphs into landscape, becoming a patchwork of cultures and relating to other environments in the process. Some artworks within the exhibition are photographic, but other works engage with photography in innovative ways, accompanied by sculptural, aural and moving-image works. This creates a more stimulating installation as well as furthers the discussion of rethinking the landscapes not only of the female body, but also of artistic practice and medium specificity within the arts.

The artist duo ANNA and MARIA RITSCH juxtapose human and nature in their photographs, investigating identity and the position of anthropomorphic presence within natural realms. They are primarily interested in the perception of bodies in the most varied of environments and blur the lines between body and landscape.


‘Made up Mostly of Water’ by Anna and Maria Ritsch

—an exercise on how we remember, categorize and experience what we see.

In this series we wanted to get intimate, be present in the moment, and let our subconscious guide us in what we see — to make the photographic act into a state of meditation, a form of ritual. We focused on what energizes us, what makes us ‘feel’ yet still makes us think, and critically rethink our own internalized stories. Revisiting our own relationship to nature and the connecting element of water in the urban ‘landscape’ we live in. 













‘together apart’

2021 Flatz Museum Dornbirn, AT
solo exhibition 
curated by Verena Kasper-Eisert 


In ihrer Ausstellung „Together Apart“ stellen die beiden Fotografinnen und Schwestern, Anna und Maria Ritsch, erstmals in ihrem Heimatort Dornbirn ihre künstlerischen Arbeiten gemeinsam aus. Eigens für das Flatz Museum haben die Künstlerinnen eine Installationsform gewählt, die ihre fotografischen Arbeiten miteinander in Dialog setzt. Die individuelle Autorinnenschaft tritt dabei in den Hintergrund – aus dem „Apart“ wird ein „Together“.
Motive des, „Zusammen-“ und „Getrenntseins“ finden sich auch in den Inhalten der ausgestellten Fotografien. Motive des Berührens, im tatsächlichen und im übertragenen Sinn, können wir in den Portraits, Körperaufnahmen, Stillleben und Landschaftsaufnahmen beobachten. Die Haut der dargestellten Körper, vielfach bildführendes Element, markiert dabei jenen volatilen Moment bei dem „Innere“ auf das „Äußere“ trifft.
Ganz bewusst sind die Fotografien in einer verspielten, unkonventionellen Art gehängt. Mache sind gerahmt, andere direkt an die Wand gepinnt, in satten oder sanften Farben, auch in Schwarzweiß. Die Formate variieren, ebenso die Lichtstimmungen. Die einzelnen Bilder treten trotz der Unterschiede aber nicht in Konkurrenz. Ganz im Gegenteil, ergeben sie durch die gekonnte Hängung eine ganz besonders stilvolle und poetische Erzählkraft.
Ihre jüngste, gemeinsame Arbeit ist im Frühjahr 2020 entstanden, als sich weite Teile der Welt im Lock-down befand. Nachdem Maria Ritsch in Wien und Anna Ritsch in New York lebt, war in dieser Zeit eine physische Begegnung de facto unmöglich. In zahlreichen Videochats haben die beiden Künstlerinnen den Umstand analysiert, dass während dieser außergewöhnlichen Zeit dem Sitzen eine besondere Rolle zukommt. Mit befreundeten Künstler*innen und Bekannten haben Anna und Maria Ritsch in Folge dieser Überlegungen in einem kollaborativen Projekt an Videoportraits gearbeitet. Die beteiligten Personen wurden von den Künstlerinnen befragt, wie ihre persönliche Beziehung zum „Sitzen“ ist und welche Rolle es in ihrem Leben spielt. Die Serie „The Act Of Sitting" versammelt die Einzelvideos die in Häusern und Wohnungen in New York, Wien, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Senegal und an anderen Orten der Welt entstanden sind und reflektiert den jeweiligen persönlichen, sozialen und kulturellen Kontext des Akts des Sitzens.
Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert










the Act of Sitting

2021 Künstlerhaus Bregenz, AT
group show / Neue Mitglieder


For the ‘new members’ exhibition ath the ‘Künstlerhaus Bregenz’ we chose outtakes of our project ‘the act of sitting’ and created a site specifc installation.











‘#7abcdc #f5e40c’

2021 Künstlerhaus Bregenz, AT
group show / An Vogel


Die Fotografien, #7abcdc (blau) und #f5e40c (gelb), sind während des zweiten Lockdowns entstanden. Sie beschäftigen sich mit unseren kontrastierenden emotionalen inneren Dialogen, die durch die Einschränkungen des ‘drinnen bleibens’ in uns aufkommen sind.
Ein Spiel zwischen zwei sich gegenüber stehenden Emotionen.
Blau, das Stabilität, Ruhe, Vertrauen und sich nach Innen wenden hervorruft.
Gelb, das den Wunsch nach Optimismus, Freude, Spaß, Energie und sich nach Außen wenden hervorruft.



The photographs, #7abcdc (blue) and #f5e40c (yellow), were created during the second lockdown and play with our internal dialog of contrasting emotions that arose being confined to staying inside.
Blue as one evoking stability, calm, trust, turning inwards.
Yellow as one evoking the desire of optimism, joy, fun, energy and turning outwards.













© anna—maria ritsch